Schülerjobs: Top 10 Nebenjobs für Schüler

Beliebte Nebenjobs für Schüler
Viele Schüler jobben neben der Schule

Eigenes Geld verdienen und ein wenig unabhängiger von den Eltern sein: Das wünschen sich viele Schüler. Mit einem Schülerjob kannst du dein Taschengeld aufbessern und dir mehr Dinge leisten. Viele jobbende Schüler schätzen zudem die größere finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern. Ein Schülerjob ist eine Nebentätigkeit, die du zum Beispiel am Nachmittag oder auch in Form eines Ferienjobs ausübst.

Allerdings dürfen schulpflichtige Jugendliche neben der Schule nicht so viel jobben, wie sie wollen. Welche Arbeiten erlaubt sind und wie lang die Arbeitszeit sein darf, regelt für Schüler unter 18 das Jugendschutzgesetz. Dieser Ratgeber zeigt, welchen Nebenjob du wann annehmen kannst und worauf du achten musst.

Vorteile von Schülerjobs

Ein großer Vorteil des Jobbens neben der Schule: Du kannst dein Taschengeld aufbessern. Mehr Geld für Kinobesuche, für Klamotten oder fürs Smartphone: Die Jobs geben dir mehr Freiheiten. Mit einem Schülerjob sammelst du außerdem erste Erfahrungen in der Arbeitswelt, die dir im späteren Berufsleben helfen können. Wer eigenes Geld verdient, lernt, eigenverantwortlicher damit umzugehen.

Ein Nebenjob lehrt zudem weitere Tugenden wie Pünktlichkeit und die Einhaltung von Vereinbarungen und hilft dabei, selbständiger zu werden. Das kann auch das Selbstbewusstsein steigern. Nicht zuletzt lassen sich im Job eventuell erste Kontakte für das Berufsleben knüpfen – je nach dem, welchen Nebenjob du annimmst.

Vielleicht findest du über deinen Schülerjob auch heraus, in welche berufliche Richtung du überhaupt gehen willst. Auch neue Freunde außerhalb der Schule lassen sich durch einen Neben- oder Ferienjob kennen lernen.

  • bewussten Umgang mit Geld lernen
  • mehr Eigenverantwortung
  • mehr Selbstbewusstsein
  • finanzielle Unabhängigkeit von den Eltern
  • besseres Zeitmanagement
  • berufliche Interessen herausfinden
  • Kontakte für das Berufsleben knüpfen
  • Erlernen von berufsspezifischen Fachkenntnissen
  • neue Freundschaften knüpfen

Nachteile von Schülerjobs

Ein Job neben der Schule kann jedoch auch Nachteile haben. Wer viel arbeitet, hat nicht mehr so viel Zeit zum Lernen. Darunter können die schulischen Leistungen leiden. Ein Nebenjob zum Schulalltag bedeutet außerdem mehr Stress und weniger Freizeit, eine zusätzliche körperliche und psychische Belastung. Du hast zwar mehr Geld, aber auch weniger Zeit, um mit denen Freunden etwas zu unternehmen.

Auch für ein geliebtes Hobby bleibt eventuell weniger Zeit. Einige Arbeitgeber sehen vor allem in Ferienjobbern zudem billige Arbeitskräfte, denen sie viele und unbeliebte Tätigkeiten aufhalsen können.

Viele Eltern befürchten außerdem, dass der Nebenverdienst vor allem in Handys und Markenklamotten fließt und Jugendliche noch stärker am Konsumwettlauf teilnehmen.

  • mögliche Vernachlässigung von Schule und Hausaufgaben
  • weniger Freizeit
  • Überforderung
  • Stress und zu große körperliche und seelische Belastung
  • Ausnutzung durch den Arbeitgeber
  • gesteigertes Konsumverhalten
  • weniger Sport im Verein
  • kein Ausgleich zur Schule

Wie viel darf man als Schüler verdienen ?

Kinderarbeit ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Das bedeutet: Bist du noch keine 18 Jahre alt, müssen Arbeitgeber das Jugendarbeitsschutzgesetz (JarbSchG) berücksichtigen. Das bedeutet aber nicht, dass du gar keine Jobs neben der Schule annehmen darfst.

Ab 13 Jahren darfst du kleinere Schülerjobs und Aushilfsjob verrichten, um dein Taschengeld aufzubessern. Aber was dürfen jugendliche Jobber eigentlich verdienen und wie sind sie versichert?

Eine grundsätzliche Verdienstgrenze gibt es nicht. Dein Einkommen kann jedoch Auswirkungen auf die Krankenversicherung und das Kindergeld haben. Grundsätzlich sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren über ihre Eltern krankenversichert.

Verdienen Jugendliche mit ihren Nebenjobs regelmäßig unter 375 Euro im Monat, bleibt die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse kostenfrei bestehen. Übst du einen Minijob aus, gilt eine Obergrenze von 450 Euro. In den Ferien dürfen Jugendliche kurzfristig mehr verdienen, eine Begrenzung nach oben gibt es nicht. Ein Einkommen von mehr als 8.004 Euro im Jahr kann allerdings den Anspruch auf Kindergeld gefährden.

 

Schülerarbeit – das Jugendarbeitsschutzgesetz

Job für Kinder unter 13 Jahren

Folgende weitere Besonderheiten müssen junge Jobber bzw Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Kinder, die jünger als 13 Jahre alt sind, dürfen laut Jugendarbeitsschutzgesetz überhaupt keinen Schülerjob annehmen. Kleinere Arbeiten dürfen sie nur innerhalb der Familie erledigen. Ausnahmen bestehen außerdem für Theater- und Musikveranstaltungen, Filmaufnahmen, Fernseh- und Hörfunkproduktionen und die dazugehörigen Proben. Die Arbeitgeber müssen für diese Arbeit jedoch eine spezielle Genehmigung bei den Aufsichtsbehörden einholen.

Arbeit für Kinder ab 13 Jahren

Ab vollendetem 13. Lebensjahr darfst du einen kleinen Nebenjob annehmen – wenn die Eltern dem zustimmen. Die zulässige Arbeitszeit für Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren liegt bei zwei Stunden pro Tag. Die Arbeit darf allerdings nicht vor dem Schulunterricht beginnen, Schüler bis 15 Jahre dürfen auch nicht nach 18:00 Uhr am Abend arbeiten. Das Wochenende muss arbeitsfrei sein. Auch für Ferienjobs gelten hier keine Ausnahmen.

Arbeitnehmer dürfen an Schüler bis 15 Jahre zudem nur Nebenjobs vergeben, bei denen die Jugendlichen keine gefährlichen Tätigkeiten verrichten müssen oder mit gefährlichen Stoffen wie Säuren und anderen Chemikalien in Kontakt kommen. Schwere Lasten über 7,5 Kilogramm sollten sie ebenfalls nicht heben müssen. Auch die unbeaufsichtigte Arbeit mit Tabak und Alkohol ist verboten – ein Nebenjob im Kiosk kommt für Jugendliche unter 15 Jahren also nicht in Frage, wenn keine Aufsichtsperson dabei ist.

Arbeit für Kinder bis 15 Jahre

Welche Schülerjobs sind nun geeignet für Jugendliche bis 15 Jahre? Welche Tätigkeiten erlaubt sind, regelt die Kinderschutzverordnung genau. Bist du zwischen 13 und 15, kannst du zum Beispiel mit dem Austragen von Zeitungen, Zeitschriften, Werbeprospekten und Flyern dein Taschengeld aufbessern, wenn die Tätigkeit nach der Schule beginnt.

Mithelfen darfst du zudem in privaten und landwirtschaftlichen Haushalten, etwa bei der Haus- und Gartenarbeit, bei Botengängen, du darfst Nachhilfe geben oder Babysitten und Haustiere betreuen. Auch Einkäufe für Nachbarn dürfen Schüler unter 15 Jahren erledigen, aber keine Zigaretten und keinen Alkohol kaufen.

Mögliche Schülerjobs in landwirtschaftlichen Betrieben sind die Hilfe bei der Ernte und Feldbestellung, der Verkauf und die Vermarktung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und die Versorgung von Tieren. Erlaubt sind weiterhin Handreichungen beim Sport und die Mitwirkung bei nichtgewerblichen Aktionen von Vereinen, Verbänden und Kirchen, zum Beispiel die Organisation einer Kirchenfreizeit.

Schüler(innen) ab 15 Jahren

Jugendliche ab 15 Jahren haben eine größere Auswahl an möglichen Nebenjobs für Schüler. Allerdings gelten vollschulpflichtige Jugendliche vor dem Gesetz als “Kind” – es gelten also dieselben Einschränkungen für Neben- und Aushilfsjobs wie für Jugendliche ab 13.

Ausnahmen bei Ferienjobs

Mit einer Ausnahme: Ab 15 Jahren kannst du Ferienjobs annehmen, die maximal vier Wochen im Kalenderjahr ausmachen. Wer in den Sommerferien also schon vier Wochen arbeitet, kann in den Herbstferien keinen Ferienjob mehr annehmen. Zwischen den Schichten müssen mindestens 12 Stunden Freizeit liegen, damit Jugendliche genug Zeit zum Ausruhen haben.

Nicht mehr vollschulpflichtige Jugendliche dürfen bis zu 40 Stunden in der Woche arbeiten, maximal acht Stunden am Tag an fünf Arbeitstagen. Die Arbeit darf frühestens um 6:00 Uhr morgens beginnen und muss spätestens um 20:00 Uhr abends beendet sein. Für alle Jugendlichen unter 18 Jahren gilt an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ein generelles Arbeitsverbot. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Erlaubt sind Aushilfsjobs an Samstagen im Krankenhaus, an offenen Verkaufsstellen wie der Bäckerei, dem Supermarkt oder am Kiosk, in Gaststätten, außerdem Aushilfen beim Sport und in Reparaturwerkstätten. An Sonntagen ist lediglich das Arbeiten in Gaststätten und Krankenhäusern erlaubt.

Neben den Nebenjobs, die auch Jugendliche unter 15 Jahren annehmen dürfen, können Jugendliche ab 15 auch im Supermarkt oder im Kiosk Waren verkaufen und dürfen Aushilfsjobs in der Gastronomie annehmen. Als Grundsatz gilt hier wieder, dass die Tätigkeiten ungefährlich sein müssen.

Arbeit für Schüler(innen) Ab 16 Jahren:

Bist du 16, darfst du noch ein wenig mehr als Jugendliche ab 15: Du kannst in Gaststätten bis 22:00 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben auch bis 23:00 Uhr arbeiten. Ansonsten gelten die genannten Einschränkungen. Siehe auch Schüler Nebenjob ab 16.

Arbeit für Schüler ab 18 Jahren

Ab 18 Jahren sind Jugendliche volljährig und unterliegen damit nicht mehr dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Du kannst jetzt neben der Schule eine ganze Reihe von Job annehmen, zum Beispiel in der Gastronomie, im Call-Center oder im Verkauf, etwa auf 450-Euro-Basis.

Studentenjobs

Wer jetzt studiert, darf sich ebenfalls über Studentenjobs etwas hinzuverdienen. Beiträge zur Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung müssen Studenten nicht zahlen. Die Studentenjobs dürfen aber nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen: 20 Wochenarbeitsstunden gelten als Höchstgrenze. Ausnahmen gelten wieder für die Semesterferien – allerdings nur, wenn das Jobben während des Semesters nicht schon mehr als 20 Stunden pro Woche in Anspruch genommen hat.
Studierende, die nicht mehr als zwei Monate am Stück oder 50 Arbeitstage pro Kalenderjahr jobben, müssen auch keine Beiträge zur Rentenversicherung zahlen.

Steuern und Abgaben bei Schülerjobs

Mit deinen Jobs verdienst du in der Regel kein Vermögen. Aber der Schülerjob ist nicht zwangsläufig steuerfrei. Wer einen Minijob bis zu einem Verdienst von 450 Euro annimmt, muss keine Lohnsteuer zahlen. Der Arbeitgeber führt in diesem Fall Pauschalabgaben von 25 Prozent ab, private Arbeitgeber zahlen 12 Prozent, darin ist die Lohnsteuer enthalten. Ein Ferienjob und kurzfristige Beschäftigungen bleiben steuerfrei, wenn die Arbeitszeit zwei Monate am Stück oder 50 Arbeitstage im Kalenderjahr nicht überschreitet.

Jobs für Schüler
Jobs für Schüler(innen) – Nebenjobs in Heimarbeit am PC

Wann Jugendliche Jobber eine Lohnsteuerkarte brauchen

In allen anderen Fällen brauchen jugendliche Jobber eine Lohnsteuerkarte. Minderjährige beantragen die elektronische Lohnsteuerkarte zusammen mit ihren Eltern beim Finanzamt.

Tatsächlich Steuern zahlen müssen jugendliche Nebenjobber aber nur in Ausnahmefällen: Dank steuerlicher Frei- und Pauschbeträge wird die Lohnsteuer erst ab einem jährlichen Verdienst von mehr als 11.000 Euro in der Steuerklasse I abgezogen. Über einen Lohnsteuerjahresausgleich kannst du dir zu viel gezahlte Steuern zurückholen.

Schülerjobs: Ein Fazit

Das erste selbst verdiente Geld: Das ist ein gutes Gefühl, an das sich viele Erwachsene gerne zurückerinnern. Wer einen Schülerjob ergreifen möchte, sollte die Vor- und Nachteile gut gegeneinander abwägen. Bleibt auch mit Job noch genug Zeit für Freizeit, Hobbys und Freunde und werden die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten, steht dem Jobben nebenher eigentlich nichts mehr im Wege.
Als Alternative bleibt oftmals ein Nebenjob von zu Hause – wer sich hierbei die Arbeitszeit frei einteilen kann, findet in der Regel immer genug Zeit für Schule und Freizeit.

10 Beliebte Schülerjobs

Wenn du dir ab und zu etwas Besonderes leisten willst, dein Taschengeld aber nicht sehr hoch ist, kannst du es mit einem Schülerjob aufbessern. Die nachfolgende Liste bietet dir eine Auswahl von passenden Jobs, auf die du dich auch als Schüler bewerben solltest. Achte bitte vor allem auf das Mindestalter, die der Gesetzgeber für Schülerjobs vorschreibt.

An Umfragen für Marktforschung teilnehmen: Im Internet gibt es eine Reihe von Marktforschungsinstituten für bezahlte Umfragen. Du musst deine Meinung zu bestimmten Dingen äußern und bekommst für jeden Fragebogen Geld. Mehr zum Verdienst und seriöse Anbieter Vergleich gibt es hier: Bezahlte Umfragen.

Mindestalter: 13 Jahre

Verdienst: Bei wenigen Fragebögen nicht sehr hoch, pro Fragebogen je nach Umfang im Cent oder Eurobereich

Aufgabe: Du musst dich zunächst bei einem Portal anmelden. Danach bekommst du die Aufgabe per E-Mail zugestellt. Danach musst du diesen Fragebogen beantworten. In der Regel gibt es ein Zeitvorgabe, bis wann du den Auftrag erledigt haben musst.

Zeiteinteilung/Arbeitszeit: Flexibel

Vorteile: Freie Zeiteinteilung, geringer Aufwand

Nachteile: Der Verdienst ist sehr gering, außer man meldet sich bei mehreren Anbietern an.

Der Job: Als Babysitter übernimmst du für mehrere Stunden die Verantwortung für das Kind. Wenn es sich um etwas größere Kinder handelt, ist das meist kein Problem. Kleinere Kinder erfordern eine größere Aufmerksamkeit, da sie Gefahren oft nicht richtig einschätzen.

Mindestalter: Ab 13 Jahren
Verdienst: Kannst du mit den Eltern aushandeln. Als Anfangsgehalt gilt als Faustregel 5 Euro, die sich steigern, wenn du für die Familie häufiger tätig bist.
Aufgabe: Mit den Kindern spielen, Abend- oder Mittagessen vorbereiten, Baby füttern und wickeln, das Kind eventuell zu Veranstaltungen bringen

Arbeitszeit: Verschieden. Bis 15 Jahre darfst du nur bis 8 Uhr abends und höchstens zwei Stunden am Tag arbeiten. Ab 16 Jahre kannst du bis 22 Uhr arbeiten.

Vorteile: Wenn die Kinder angenehm sind ist es leicht verdientes Geld. Du lernst das Leben in anderen Familien kennen
Nachteile: Du trägst eine sehr große Verantwortung für die Kinder. Vor allem bei Säuglingen solltest du gründlich darüber nachdenken ob du diese Aufgabe schon bewältigen kannst.

Jobsuche: Babysitter

Der Job: Das Internet wächst ständig und jede Seite benötigt gute Texte. Es gibt verschiedene Internetportale, bei denen du dich anmelden kannst und Texte schreiben. In der Regel musst du einen Probetext einreichen, um deine Schreibfähigkeit zu testen. Danach kannst du dir aus den Texten, die für deine Qualitätsstufe geeignet sind, Texte suchen, die für dich geeignet sind.

Mindestalter: 14 Jahre
Verdienst: Je nach Einstufung und Arbeitsgeschwindigkeit: Zwischen 5 und 10 Euro pro Stunde
Aufgabe: Du musst nach Vorgabe der Auftraggeber Texte schreiben. Der Text wird danach vom Auftraggeber geprüft und abgenommen. Falls dieser nicht den Vorstellungen entspricht, musst du ihn nacharbeiten.

Anbieter: Es gibt Agenturen wo man sich direkt anmelden kann. Hier findest du weitere Informationen im Bereich seriöse Heimarbeit.

Zeiteinteilung/Arbeitszeiten: Du kannst dir die Zeit frei einteilen. Wichtig ist, dass du dich an die Fristen zur Abgabe hältst.

Vorteile: Freie Zeiteinteilung, du musst für die Arbeit das Haus nicht verlassen
Nachteile: Verdienst ist nicht sehr hoch, der Job ist nur für dich geeignet, wenn du gut in Deutsch bist und du dich schriftlich gut ausdrücken kannst.

Job: Wenn du in einem Unterrichtsfach besonders gut bist, kannst du dieses Wissen an andere Schüler weitergeben und ihnen dabei helfen, ebenfalls eine gute Not zu erreichen.

Mindestalter: 13 Jahre

Verdienstmöglichkeiten: Für Schüler meist ab 5 Euro für eine Schulstunde

Aufgabe: Du musst deinen Schülern den Schulstoff möglichst anschaulich und einfach erklären, auf Fragen eingehen und bei der Hausaufgabe helfen. Der Unterricht findet oft bei den Schülern oder bei ihnen zu Hause statt. Manchmal wird Nachhilfe auch in der Schule organisiert.

Zeiteinteilung: Meist am Nachmittag oder am Wochenende. Du kannst die Zeiten in Abstimmung mit deinen Schülern selber bestimmen

Vorteile: Durch die Vermittlung des Wissens vertieft sich auch der Unterrichtsstoff bei dir, was sich letztendlich auch auf deinen Schulerfolg auswirkt.

Nachteile: Wenn sich der Schulerfolg nicht einstellt, machen manche Eltern dich dafür verantwortlich, du musst die Schüler oft bei ihnen zu Hause unterrichten, sie dürfen also nicht zu weit entfernt wohnen.

Job: Du bekommst die Zeitungen geliefert und musst diese in deinen Bezirk austragen. Wichtig ist, dass du Zuverlässig bist.

Alter: 13 Jahre. Allerdings darfst du bis einschließlich 15 Jahre nur zwischen 8 Uhr und 20 Uhr arbeiten.

Verdienst: Die Höhe des Verdienstes richtet sich nach der Anzahl der Zeitungen und ob du Extraaufgaben (Prospekte in die Zeitung einlegen) erledigen musst.

Arbeitszeit: richtet sich nach dem Arbeitgeber, in der Regel müssen die Zeitschriften zeitnah ausgeteilt werden

Aufgaben bei diesem Job: Du bekommst die Zeitungen angeliefert und musst sie sofort am gleichen Tag verteilen. Dabei weist dir dein Arbeitgeber einen bestimmten Bezirk zu, in denen du zuverlässig die Zeitschriften austragen musst.

Vorteile: Leichte Arbeit, gesunde Bewegung

Nachteile: Du musst sehr zuverlässig sein. Wind- und wetterfest muss man sein da man bei jedem Wetter raus muss. Man sollte keine Probleme haben früh aufzustehen.

Prospekte und Flyer austragen: Die Prospekte bekommst du geliefert, du musst diese Zeitnah austeilen.

Mindestalter: 13 Jahre

Verdienst: richtet sich nach der Anzahl der Flyer

Aufgabe: Dein Arbeitgeber weist dir ein bestimmtes Gebiet zu, liefert dir die Flyer, die du möglichst am gleichen Tag noch verteilen musst.

Arbeitszeit: Flexibel, allerdings musst du die Prospekte zeitnah ausliefern.

Vorteil: Leichte Arbeit

Nachteil: Manche Empfänger, die keinen Prospekt wünschen, reden dich vielleicht unfreundlich an.

Regalauffüller als Schülerjob: In der Regel arbeitest du in einem Supermarkt in dem du dafür sorgst, dass die Regale immer gefüllt sind.

Mindestalter: 13 Jahre

Verdienst: Zwischen 5 und 10 Euro in der Stunde

Aufgabe: Ausverkaufte Produkte nachfüllen, von Kunden falsch abgelegte Ware an den richtigen Platz stellen, eventuell putzen von Regalen, Kunden Auskunft geben.

Arbeitszeiten: Feste Arbeitszeiten während der Öffnungszeiten des Marktes

Vorteile: Einfache Aufgabe, du kannst eventuell schon erste Kontakte für eine spätere feste Anstellung knüpfen

Nachteile: die Arbeit kann sehr schnell langweilig werden

Kellner: Wenn du gerne mit Menschen zu tun hast und gut mit Stress umgeben kannst, dann ist Kellern vielleicht der richtige Job für dich. Angebote gibt es genug. In einem Nachtlokal oder Disko darfst du erst ab 18 Jahre arbeiten.

Mindestalter: 16 Jahre, Disko oder Nachtlokal 18 Jahre

Verdienst: Ab 7 Euro, plus Trinkgeld

Arbeitszeiten: Flexibel, richtet sich nach den Öffnungszeiten des Betriebs

Kellnern: Du bekommst einen bestimmten Aufgabenbereich zugeteilt, dort nimmst du die Bestellungen auf und lieferst die Getränke und Mahlzeiten aus, normalerweise musst du auch abkassieren.

Vorteile: Du kommst mit Menschen in Kontakt, meist viel Trinkgeld

Nachteile: Kann vor allem bei Hochbetrieb sehr stressig werden

Pizzafahrer: Du arbeitest für eine Pizzeria. Wenn ein Kunde anruft, machst du dich (mit Auto, Mofa oder Rad) auf dem Weg und bringst dem Kunden die Pizza.

Mindestalter: 13 Jahre

Verdienst: Zwischen 4 und 8 Euro in der Stunde, eventuell kommt noch Trinkgeld hinzu.

Pizza ausliefern: Du wartest, bis ein Auftrag kommt, nimmst die Ware in Empfang und fährst sie zum Kunden

Arbeitszeit: richtet sich nach der Öffnungszeit der Pizzeria

Vorteile: Zum Verdienst kommt noch Trinkgeld

Nachteile: Bei vielen Lieferungen kann es leicht stressig werden, du bist an die Öffnungszeiten des Pizzadienstes gebunden.

Hundesitter: Hunde müssen mehrmals täglich raus, doch nicht jeder Hundebesitzer hat die Zeit dazu. Hier kannst du einspringen und dir nebenbei ein bisschen Geld verdienen.

Mindestalter: 13 Jahre

Verdienst: Meistens mindestens  5 Euro in der Stunde

Hundesitter für die Hundebetreuung: Du nimmst den Hund in Empfang und führst ihn auf. Eventuell musst du auch den Kot in ein Säckchen füllen, denn an vielen Orten dürfen Hunde ihr Geschäft nicht einfach am Wegesrand verrichten.

Arbeitszeit: Flexibel, du kannst den Termin mit dem Hundebesitzer vereinbaren.

Vorteile: Einfache Arbeit, die Spaß macht, wenn du ein Hundeliebhaber bist.

Nachteile: Du hast für den Hund eine große Verantwortung.