Nebenjob: Zeitungen austragen

Tages- oder Wochenzeitungen sowie die Kleinanzeigenblätter sind aus dem heutigen Alltag kaum mehr wegzudenken. Um sie zu den Haushalten zu bringen, sind Zeitungsausträger nötig, die bei jedem erdenklichen Wetter unterwegs sind. Diese Jobs werden in aller Regel als Nebenjob ausgeführt, denn sie sind sowohl am frühen Morgen wie auch am Wochenende möglich.

Was macht ein Zeitungsausträger?

Die wichtigste Aufgabe eines Zeitungsausträgers ist das Zustellen der Tagespost oder auch der kostenlosen Wochenzeitungen, die in vielen Kommunen zu finden sind. Auch Werbeblätter müssen fristgerecht an die Haushalte geliefert werden, um Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, die hier angepriesenen Waren zum Schnäppchenpreis erwerben zu können.

Anforderungen – was muss ein Zeitungsausträger können?

Wer Zeitungen und Zeitschriften austragen möchte, sollte mindestens 13 Jahre alt sein. Jüngere Austräger können nur mit ihren Geschwistern oder aber zusammen mit ihren Eltern tätig werden. Damit ist das Austragen von Zeitungen auch ein beliebter Job für Schüler, die hiermit ihr Taschengeld aufbessern können. Um jedoch einen solchen Nebenjob erhalten zu können, ist Zuverlässigkeit enorm wichtig, denn Zeitungen und Zeitschriften müssen pünktlich und regelmäßig geliefert werden. Dies gilt natürlich auch bei Schnee und Regen. Ob der Austräger wirklich zuverlässig ist, wird anhand von Routineuntersuchungen überprüft. Sollte sich herausstellen, dass die Zeitungen einmal nicht oder erst verspätet geliefert wurden, kann dies den Jobverlust bedeuten.

Möglichkeiten & Chancen

Das Austragen von Zeitungen bietet für alle Menschen, die einen Nebenjob suchen, gute Chancen. Schließlich ist dieser Nebenjob für nahezu alle Jobsuchenden geeignet. Möglichkeiten für das Austragen der Zeitungen gibt es zahlreich, denn sowohl für die wöchentlichen Werbeblätter wie auch für Wochen- und Tageszeitungen werden regelmäßig Zusteller gesucht. Hierbei gilt zu beachten, dass etwa Tageszeitungen bis 9 Uhr am Vormittag zugestellt werden müssen, Anzeigenblätter hingegen müssen an bestimmten Tagen ausgeliefert werden. Beim Annehmen des Jobs sollte daher darauf geachtet werden, dass keine zeitlichen Konflikte eingegangen werden, die den Nebenjob gefährden könnten.

Verdienst für Zeitungsausträger

Die Bezahlung für Zeitungsausträger erfolgt in aller Regel pro zugestellter Zeitung. Für jeden Austräger steht hierbei ein fester Zustellbezirk zur Verfügung, der zwischen 300 und 400 Haushalte umfassen kann. Die Höhe des Verdienstes ist allerdings unterschiedlich, je nachdem, ob es sich beim Zustellbezirk um eine Hochhaussiedlung oder ein ländliches Gebiet handelt. In ländlichen Gebieten dauert es nämlich nicht nur länger, die Post für 300 Haushalte zuzustellen, es ist mitunter auch ein Fahrzeug von Nöten. Dies wird natürlich im Verdienst berücksichtigt. Für jedes ausgetragene Exemplar, so die Faustformel, werden fünf Cent bezahlt. Da häufig auch Sortierarbeiten nötig sind, bei denen zu den Zeitschriften auch Werbeblätter sortiert werden müssen, wird weiteres Geld bezahlt. Pro Beilage können so zwischen 0,5-1 Cent zusätzlich verdient werden.

Fazit zum Zeitung austragen

Das Austragen von Zeitungen ist ein beliebter Nebenjob, den Rentner ebenso ausführen können wie Schüler und Studenten. Da außer der Zuverlässigkeit keine weiteren Anforderungen nötig sind, kann jeder hier tätig werden. Zwar sind die Verdienstmöglichkeiten nicht horrend, für einen kleinen monatlichen Zuverdienst hingegen ist dieser Nebenjob aber bestens geeignet.

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