Webdesigner

Im Beruf wie im privaten Bereich kommen wir heute ohne das Internet kaum noch aus. Dazu gehört auch das Webdesign, denn ohne die kreative Gestaltung des Internets wäre das World Wide Web nur halb so spannend. Die zahlreichen Internetseiten fallen durch aufwendige Designs, Videobeiträge, Animationen, detaillierte Grafiken und Bilder auf. Möglich macht dies das Webdesign, das das Internet bunt, ansprechend und interessant macht.

Was macht ein Webdesigner?

Unter Webdesign verstehen wir die Gestaltung, den Aufbau und die Nutzerführung von Internetseiten. Dabei setzen Webdesigner die kreativen Ideen der Kunden mithilfe der technischen Möglichkeiten um. Webdesign umfasst also die künstlerische Gestaltung und die technische Realisierung von Webseiten. Dazu gehören auch die Suchmaschinenoptimierung, Programmieren mit PHP, Actionscript, Javascript und anderen Programmiersprachen sowie Bildbearbeitung und Bildoptimierung.

1. Anforderungen: Was muss ein Webdesigner können?
2. Möglichkeiten & Chancen
3. Anbieter und Plattformen
4. Verdienstmöglichkeiten als Webdesigner
5. Unser Fazit

Anforderungen: Was muss ein Webdesigner können?

Ein Punkt ist für Webdesigner sehr wichtig: sie müssen eine Affinität zum PC und zum Internet mitbringen. Darüber hinaus sind gestalterische, kreative, technische und kommunikative Kenntnisse sehr wichtig. Es gilt zum einen, die Vorgaben und Wünsche der Auftraggeber umzusetzen und dabei die technischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um ein hochwertiges und ansprechendes Endergebnis zu erzielen. Webdesigner sollten sich darauf verstehen, Inhalte mithilfe gängiger Programmiersprachen wie HTML, PHP oder CSS zu implementieren. Auch der Umgang mit Webdesign-Tools und Content-Management-Systemen sollte vertraut sein, um eine Webseite erstellen zu können. Gerade im Bereich PR, Werbung und Marketing sind auch Begriffe wie Online-Shops, Suchmaschinenoptimierung und ähnliches alltäglich. Allgemeines technisches Verständnis, grundlegende PC-Anwendungen und spezielle Software sollten ebenfalls bekannt sein. Nicht nur die Programmierung, auch das Kreative und Gestalten ist von hohem Stellenwert. Webdesigner sollten ein guten Blick für Details haben, räumliches Denken beherrschen und eine Vorstellung davon haben, wie die einzelnen Inhalte wie Texte, Bilder, Grafiken oder ähnliches in Kombination am besten zur Geltung kommen. Das heißt, auch das Gespür für Farben, aktuelle Trends und Designstandards müssen bekannt sein. Grafiken und Animationen sollten auch selbst erstellt werden können. Zudem muss man sich im Bereich Webdesign in die Nutzer hineindenken und ein Gefühl dafür haben, die die Navigation einer Seite funktioniert und die Informationen an passender Stelle platzieren. Die Nutzer müssen sich rasch auf einer Webseite zurechtfinden und möglichst schnell die gewünschten Inhalte und Informationen finden. Da das Internet sich ständig erneuert und weiterentwickelt und neue Trends rasch aufeinander folgen sowie technische Standards sich weiterentwickeln, gilt es, sich immer weiterzubilden und über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein. Auch der Umgang mit Kunden, Verhandlungsgeschick und das Gespür für die Wünsche der Kunden sind tägliches Brot für Webdesigner. Denn viele Kunden geben nur ungefähre Vorgaben oder können sich schwer vorstellen, wie das Endergebnis aussehen soll. Hier soll ein guter Webdesigner in der Lage sein, die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen, die z. b. von der Branche des Kunden abhängen. Zu den grundlegenden Aufgaben der Webdesigner zählen die Gestaltung einer Webseite und die Aktualisierung.

Möglichkeiten & Chancen als Webdesigner:

Das Webdesign befindet sich ebenfalls im stetigen Wandel wie das Internet selbst. Da haben Webdesigner viele Möglichkeiten. Webdesigner können selbständig arbeiten und die Dienstleistungen anbieten. Viele Unternehmen und Agenturen arbeiten mit Webdesignern zusammen, um die zum Teil sehr komplexen und umfangreichen Internetseiten auf dem aktuellen Stand zu halten, weiterzuentwickeln oder neu zu gestalten. Entsprechende Stellen finden Webdesigner in Stellenbörsen oder auf den Homepages der einzelnen Unternehmen. Mit einigen kreativen Ideen, technischem Know-How und gestalterischem Können lassen sich gerade in der Selbständigkeit interessante Projekte und Geschäftsideen verwirklichen. Für Webdesigner sind die einfachen do-it-yourself-Homepages große Konkurrenz geworden, sodass sie sich hier durch Qualifikation und Qualität absetzen müssen. Hier helfen etwa ein Informatik-Studium, ein Grafik-Design-Studium (Medieninformatik, Kommunikationsdesign, Mediengestalter) und ähnliche Ausbildungsgänge. Auch praktische Erfahrungen in Agenturen oder Unternehmen helfen bei der Karriere, ebenso wie Auslandserfahrung. Jobmöglichkeiten gibt es auch bei Verlagen, Werbeagenturen oder Institutionen, die mit Online-Angeboten arbeiten. Häufig sind Webdesigner Autodidakten, die sich mit langjähriger Erfahrung, Fernkursen und ähnliches Wissen aneignen sich mit erfolgreichen Projekten einen Namen machen. Gute Referenzen, Initiativbewerbungen und innovative Ideen bringen hier den größten beruflichen Erfolg.

Verdienst als Webdesigner

VerdienstDie Gehaltsmöglichkeiten für Webdesigner liegen unterschiedlich und sind hauptsächlich davon abhängig, ob man freiberuflich arbeitet oder angestellt ist. Je nach Berufserfahrung kann das Monatsgehalt bei 2.500 bis 3.000 Euro liegen. Der Verdienst hängt von formalen Qualifikationen, der Erfahrung, der Region, Arbeitgeber, Referenzen sowie graphischen und technischen Kenntnissen ab. Erfolgreiche Projekte und Erfahrung zahlen sich hier oft mehr aus als ein formaler Abschluss. Die Gehälter werden auch vom großen Markt beeinflusst, da jeder mit gestalterischem Talent und technischen Kenntnissen im Bereich Webdesign tätig werden kann. Für Freiberufliche Webdesigner ist das Gehalt variabel, abhängig von Talent und Erfahrung sind Stundensätze von 20 bis 30 Euro die Regel. In Ausnahmefällen sind hier auch höhere Stundensätze möglich, dazu braucht es aber langjährige Erfahrung und gute Beziehungen sowie erstklassige Referenzen.

Anbieter

Das Internet ist die erste Anlaufstelle, wenn es um Webdesign geht. Das versteht sich von selbst. Mit dem Begriff Webdesign findet man zahlreiche freiberufliche Webdesigner der Region oder auch bundesweit, die auf ihrer Internetseite ihre Projekte, Dienstleistungen und ihre Person und ihren Werdegang vorstellen. Außerdem findet man zum Ausbildungsweg, den Tätigkeitsfeldern und Aufgaben viele Informationen. Stellenbörsen oder Ausschreibungen auf den Unternehmensseiten verweisen auf Anforderungen und offene Stellen.

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Fazit zum Webdesigner:

Webdesign gehört in die moderne Medienlandschaft dazu. Wie ist eine Webseite aufgebaut? Wie können die Dienstleistungen, Informationen oder Produkte meiner Firma ansprechend präsentiert werden? Welche technischen Tricks und Hilfsmittel gibt es? Dies ist das Terrain der Webdesigner. Eine kreative Tätigkeit, die mit technischem Verständnis, Internet-Affinität und kreativen, innovativen Ideen erfolgsversprechend sein kann, ob als Angestellter oder in der Selbständigkeit. Wichtig für Webdesigner ist auch das Gespür für Details, um die einzelnen Inhalte wie Texte, Bilder, Grafiken usw. ansprechend und kundenfreundlich zu präsentieren. Für Webdesigner sind Projekte und Referenzen sowie langjährige Erfahrung sehr wichtig. Formale Ausbildungen wie ein Informatikstudium mit spezifischer Ausrichtung können helfen und Grundlagen schaffen. Wichtig ist auch, Spaß an kreativen Aufgaben, der Arbeit mit PC und Internet zu haben und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was Kunden wollen und brauchen. Die wichtigste Aufgabe ist es, eine Webseite kundengerecht aufzubauen, sie zu aktualisieren und zu pflegen. Dazu gehören auch die Gestaltung von Onlineshops oder Themen wie Suchmaschinenoptimierung.

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