Kugelschreiber zusammenbauen


Wer auf der Suche nach einem Job ist, der in Heimarbeit durchgeführt werden kann, wird immer wieder auf Angebote stoßen, mit dem Zusammenbauen von Kugelschreibern Geld zu verdienen.

Ob es sich hierbei um seriöse Angebote handelt oder um eine betrügerische Masche von dubiosen Firmen handelt, muss dabei kritisch geprüft werden.

 

Wie funktioniert das Kugelschreiber zusammenbauen?

Unternehmen benötigen Kugelschreiber in großer Zahl als Werbemittel vor allem in früheren Jahren wurden Kugelschreiber von Hand zusammengesetzt, da Maschinen das zum Teil nicht leisten können, wenn Gewinde den oberen und unteren Teil der Kulis verbindet. Die Heimarbeit mit Kugelschreibern läuft in der Regel so ab, dass die Mitarbeiter die Einzelteile zugesandt bekommen, die Kugelschreiber zusammengesetzt werden und schließlich abgeholt oder wieder zurück geschickt werden. Bei den Kugelschreibern werden so die Mienen eingesetzt, außerdem wird die Feder zum Drehen oder Zusammendrücken eingesetzt. Zuletzt werden Ober- und Unterteil zusammengefügt.

1. Was muss man zum Kugelschreiber zusammenbauen können?
2. Möglichkeiten / Risiken:
3. Anbieter und Plattformen
4. Verdienstmöglichkeiten
5. Unser Fazit

Was muss man zum Kugelschreiber Zusammenbauen können?

Für die Tätigkeit Kugelschreiber zusammenbauen benötigt man keine besonderen Vorkenntnisse. Hilfreich sind lediglich etwas Geduld und Fingerfertigkeit, da es sich mitunter um kleine, feine Teile handelt. Zudem sind hier auch Menschen angesprochen, die viel Zeit haben, wie Hausfrauen, Rentner oder andere. Dies könnte auch für Schüler und Studenten attraktiv sein, allerdings brauchen Jugendliche für einen Schülerjob in der Regel das Einverständnis der Eltern.

Möglichkeiten / Risiken:

In Tageszeitungen oder in Internetportalen sind immer wieder Anzeigen zu lesen, in denen Heimarbeit mit Kugelschreibern angeboten wird. Eine andere Möglichkeit ist, Unternehmen für Werbeartikel und Bürobedarf anzufragen, ob sie Kugelschreiber in Heimarbeit zusammenbauen lassen. Insgesamt sollte man aber Vorsicht walten lassen: diese Tätigkeit ist nach wie vor sehr beliebt, was viele Betrüger animiert, die Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche der Menschen auszunutzen. Häufig müssen die Interessenten in Vorkasse treten, um überhaupt die Materialien zu bekommen.

Kriminelle Anbieter nehmen die fertigen Kugelschreiber häufig nicht mehr zurück. Andere wiederum setzen auf teure Hotlines und unverständliche Anleitungen, um Nachfragen und teure Anrufe oder Faxabrufe zu provozieren. Schon in den Anzeigen oder Inseraten sollten Verbrauchern schwammige Formulierungen, unrealistische Versprechen und fehlende Kontaktdaten oder 0190-Nummern auffallen. Viele namhafte Hersteller von Werbegeschenken, Werbeartikeln und Bürobedarf verweisen darauf, dass sie ihre Produkte bereits vollständig aus anderen Quellen beziehen und keine Heimarbeit dieser Art benötigen. Das Zusammenbauen der Kugelschreiber ist eine äußerst gefragte Nebentätigkeit, sodass man darauf achten muss, seriöse Angebote zu finden. Seriöse Anbieter etwa stellen die Kulis bzw. Einzelteile vorab zur Verfügung und verlangen keine Vorkasse. Heute gibt die Tätigkeit mit Kugelschreibern so gut wie nicht mehr, das war vor vielen Jahren noch anders. Heute stammen die meisten Kugelschreiber aus Billiglohnländern und werden bereits fertiggestellt geliefert.

Verdienst für das Zusammenbauen von Kugelschreibern:

VerdienstDie Tätigkeit, Kugelschreiber zusammenzusetzen, wird in der Regel nach der Stückzahl vergütet. Daher muss man mit viel Geschick und Schnelligkeit arbeiten, um eine Anzahl zu bekommen, die sich lohnt. Da je nach Engagement bis zu 300 Euro im Monat herauskommen können, lohnt sich die Arbeit mit den Kugelschreiber als Nebenverdienst, für Väter oder Mütter in Elternzeit, Rentner, Arbeitslose und ähnliche Gruppen. Dies jedoch nur unter der Vorrausetzung, es handelt sich um seriöse Anbieter. Unseriöse Anbieter verlangen in der Regel, dass man in Vorleistung tritt und versprechen lukrative Verdienste, die jedoch nicht der Realität entsprechen.

Anbieter

Das Internet bietet zum Thema Kugelschreiber-Heimarbeit zahlreiche Informationen. Meist kann man nachlesen, wie man sich vor schwarzen Schafen schützen kann, wie die Heimarbeit mit Kugelschreibern funktioniert und was zu beachten ist. Viele warnen vor der Tätigkeit, viele Blogs oder Portale mit Verbrauchertipps veröffentlichen Statements zu Erfahrungen in dem Bereich. Viele User stellen hier ihre Fragen zum Thema Kugelschreiber-Heimarbeit und hoffen auf Tipps und positive Erfahrungen. Bei den bekannten Portalen mit Kleinanzeigen und Stellenbörsen sind Schein-Angebote zu finden, allerdings werden hier mitunter unseriöse Angebote auch aussortiert.

  • www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw45/1106/02_heimarbeit.jsp
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Fazit:

Wer eine Heimarbeit sucht, ist unter Umständen besser beraten, sich nach Alternativen umzusehen. Das Zusammensetzen von Kugelschreibern wird, wenn es sich um legale und seriöse Angebote handelt, schlecht bezahlt. Viele Firmen setzten heute nicht mehr auf diese Art der Heimarbeit, erfolgreiche und große Hersteller von Werbemitteln oder Büroartikeln lassen entweder komplett im Ausland produzieren und beziehen die fertigen Endprodukte oder produzieren maschinell. Viele Verbraucherseiten und Blogs im Netz warnen vor zahlreichen Anzeigen, die nur Teil einer betrügerischen Masche sind. Kugelschreiber zusammenbauen ist eine Möglichkeit für Hausfrauen, Rentner und andere, ein Taschengeld dazu zuverdienen, die ehrlichen Angebote sind rar und werden meist nach Stückzahl bezahlt. Keinesfalls sollten sich Interessenten darauf einlassen, in Vorkasse zu treten, Aufwandsentschädigungen zu zahlen oder teure Service-Hotlines anzurufen. Auch die Verbraucherzentralen warnen davor, Tätigkeiten wie diese, aber auch z. B .das Befüllen von Wundertüten oder das Kopieren von CDS oder das Packen von Briefmarkenschaupäckchen, zu übernehmen. Sinnvoller kann hier sein, sich nach Alternativen umzusehen, die tatsächlich Geld einbringen, Spaß machen und zudem legal und seriös sind. Es ist zu empfehlen, sich im Vorfeld genau über die Konditionen zu informieren und sich nicht auf unseriöse Konditionen einzulassen.

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