edvunterricht

Heute kommt man ohne Computer oder EDV-Kenntnisse kaum noch zurecht. Im Beruf und im privaten Bereich wird der PC immer wichtiger.

Kinder und Jugendliche sind der Regel sehr gut informiert und können Eltern oder Senioren ihr Wissen weitergeben. EDV-Unterricht ist dabei privat, aber auch in der Volkshochschule oder in der Schule möglich.

 

Was ist EDV Unterricht?

EDV-Unterricht beschäftigt sich mit verschiedenen Computer-Anwendungen wie Microsoft Office und Windows, OpenOffice, Internet und andere Software und Anwendungen. EDV-Unterricht kann dabei zu Hause im privaten Rahmen als Einzelunterricht stattfinden oder in der Schule als Teil des Lehrplans. An der Volkshochschule etwa findet der EDV-Unterricht in größeren Gruppen statt.

1. Anforderungen: Was braucht man für EDV Unterricht?
2. Möglichkeiten & Chancen
3. Anbieter und Plattformen
4. Verdienstmöglichkeiten im EDV Unterricht
5. Unser Fazit

Anforderungen: Was braucht man für EDV Unterricht?

Da die Möglichkeiten im Bereich EDV-Unterricht z. B. für Senioren sehr unterschiedlich sind, gibt es auch keine einheitlichen Anforderungen. Als Ausbildungen sind z. B. ein Informatikstudium oder eine Ausbildung zum Bürokaufmann bzw. zur Bürokauffrau denkbar. Ob nun mit einer formalen Ausbildung im Hintergrund oder mit selbst angeeigneten Kenntnissen, wer EDV-Unterricht geben möchte, muss sich mit Windows, Software, Hardware wie Drucker, Rechner und Bildschirm, aber auch mit dem Internet und Betriebssystemen auskennen. Wie bei allen Lehrtätigkeiten sind auch beim EDV-Unterricht nicht nur das Fachwissen, sondern auch pädagogische Fähigkeiten wichtig. Geduld, der Spaß am Vermitteln von Kenntnissen und die Freude am Umgang mit Schülern, egal welchen Alters, sind wichtige Grundvoraussetzungen. Wichtig ist es, auf die Schüler einzugehen und auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler einzugehen. EDV-Unterricht für Senioren muss anders aufgebaut sein wie etwa Computer-Unterricht in der Schule oder ein Kurs der Volkshochschule, bei dem die Teilnehmenden unterschiedliche Vorkenntnisse und Hintergründe mitbringen. Zudem ist es wichtig, den Stoff verständlich zu vermitteln und auf Unklarheiten und Fragen einzugehen. EDV-Unterricht sollte auch darauf abgestimmt sein, ob es sich bei den Schülern um Anfänger oder Fortgeschrittene handelt. Um den Unterricht interessant zu gestalten, sollten auch verschieden Lehrmaterialien, viele praktische Übungen und verschiedene Methoden wie Folien oder Lernvideos anwenden. Hier sind Kreativität und oft auch Spontanität gefragt, dies gilt auch für akute Anwendungsprobleme während des Unterrichts und die Fragen der Schüler. Wer EDV-Unterricht geben möchte, braucht auch das Interesse und die Zeit, um sich ausführlich mit Computer, Spielen und Anwendungen zu beschäftigen. Um EDV-Unterricht auf aktuellem Stand geben zu können, ist es wichtig, sich über neueste Entwicklungen und Updates zu informieren und gleichzeitig aktuelle wie ältere Versionen etwa von Windows zu beherrschen.

Möglichkeiten & Chancen

Die Möglichkeiten für EDV-Unterricht sind sehr vielfältig. Lehrer können im Schulunterricht EDV-Unterricht geben. Pädagogen können in ihrer Fächerkombination, häufig in Kombination mit Mathematik. Informatiker oder Mathematiker haben zudem Chancen, als Quereinsteiger, ins Lehramt einzusteigen, auch ohne Pädagogik-Studium. Allerdings sollten dann zusätzlich einige pädagogische Zusatzqualifikationen erwerben. IT-Spezialisten bieten außerdem häufig Coaching und Unterricht für Manager an, Schulungen für Unternehmen oder erklären in einzelnen Unterrichtseinheiten die wichtigsten Grundlagen. Auch Fernkurse sind heute ein wichtiger Faktor für Aus- und Weiterbildung, auch in Sachen EDV-Unterricht. Powerpoint, Windows, Internet und vieles mehr können in Gruppen oder im Einzelunterricht vermittelt werden. Im Internet finden Lehrer wie Schüler in Tauschbörsen, Stellenangebote und Kleinanzeigen, um den passenden Unterricht in der Region zu bekommen. Informatiker und Dozenten haben auch die Möglichkeiten, sich bei Unternehmen zu bewerben, die sich auf IT-Schulungen in verschiedenen Bereichen spezialisiert haben. Hier gehören auch die IT-Infrastruktur von Unternehmen dazu, E-Commerce, branchenübliche Software und vieles mehr. Außerdem kann auch die Anstellung bei einem Nachhilfeinstitut eine Alternative für einen Nebenjob sein. Schüler und Studenten haben die Möglichkeit, als Nebenjob privat EDV-Unterricht zu geben. Sie können sich so Taschengeld oder Studium finanzieren und sind aufgrund ihres privaten Interesses und ihrer Vorkenntnisse gute Lehrer, z. B. für Senioren.

Verdienst bei EDV-Schulungen

Die Verdienstmöglichkeiten mit EDV-Unterricht sind unterschiedlich und abhängig davon, ob man etwa als Lehrer, beruflich, an einer Volkshochschule, bei einem Schulungsunternehmen oder festangestellt ist. Beispielhaft kann man für privaten EDV-Unterricht etwa 20 Euro pro Stunde veranschlagen. Je nach Vereinbarung kommen dann noch Kosten wie Materialien oder Anfahrt dazu. EDV-Kurse können je nach Umfang und Inhalt bei 50 bis 100 Euro anfangen. Natürlich machen auch Ausbildung, Erfahrung und Vorkenntnisse Honorarunterschiede aus. so können Schüler und Studenten sicher weniger verlangen als ein IT-Spezialist mit jahrelanger Coaching-und Schulungserfahrung. Da der Markt sehr überschwemmt ist, gerade was Kleinanzeigen und private Angebote angeht, lohnt es sich, zu spezialisieren und die Preise zu vergleichen. So kann es sich lohnen, eine Festanstellung zu haben und den Verdienst mit EDV-Unterricht zu ergänzen.

Anbieter

Es gibt zahlreiche Schulungsunternehmen, Beratungsfirmen und ähnliches, die ihre Dienste in Sachen Coaching und Schulungen im Bereich EDV anbieten. Die Unternehmen stellen sich und ihre Dienstleistungen in der Regel mit einer ansprechenden Seite im Internet vor. Auch Jobbörsen und Kleinanzeigen-Portale veröffentlichen Suchanfragen und Unterrichtsangebote für private Nachhilfelehrer. Hier werden vor allem Schüler und Studenten bzw. Senioren fündig, die Nachhilfe in Sachen Computer suchen oder EDV-Unterricht anbieten möchten. Für einen vielseitigen Unterricht finden Lehrer für Ihren EDV-Unterricht auch eine große Menge an Beispielen und Lehrmaterialien, was meist kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Selbständige IT-Spezialisten und Dienstleister, die auch EDV-Unterricht und Schulungen anbieten, sind regional oder bundesweit im Einsatz und häufig mit einer eigenen Homepage vertreten, auf der sie ihr Angebot vorstellen. Um Dienstleistungen oder EDV-Unterricht in der eigenen Stadt zu finden, gibt man bei Suchmaschinen Begriffe wie Computer Nachhilfe, EDV-Unterricht oder EDV-Nachhilfe sowie die Stadt ein.

  • http://www.vhs-sh.de/startseite/service/kursleitende/wie-werde-ich-kursleitender.html
  • http://www.nachhilfenet.de/

Fazit

Es gibt für IT-Spezialisten und begeisterte Computerfreaks zahlreiche Möglichkeiten, privat EDV-Unterricht zu geben oder in Festanstellung oder selbständig professionelle Weiterbildungen, Schulungen und EDV-Unterricht in Schulen zu geben. Der Unterricht gestaltet sich dabei unterschiedlich, abhängig davon, ob es sich um Schulungen für Unternehmen, Kurse in einer Volkshochschule oder Schulunterricht handelt. Kleinanzeigen und Internetportale helfen bei der Suche und Vermittlung von Lehrern und Schülern. Fachwissen, Geduld, Einfühlungsvermögen und Verständnis sind gute Voraussetzungen, um mit EDV-Unterricht erfolgreich zu sein. Hilfreich können Studium und Ausbildungen wie Informatik oder Bürokauffrau sein. Internet- und Computeraffinität und Interesse sind wichtige Anforderungen, um den Schülern den Stoff vermitteln zu können. EDV-Unterricht bietet sich so z. b. auch in Form von Fernkursen oder Einzelunterricht für Senioren als Tätigkeit an, sei es als Festanstellung oder in der Selbständigkeit, in Vollzeit oder Teilzeit.

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